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10 überraschende Gründe warum du Zink nehmen solltest


Verbessere alle Aspekte Deiner Gesundheit und steigere Dein Wohlbefinden indem Du Zink in Dein Supplement-Arsenal aufnimmst.

Viele Menschen haben mal davon gehört, dass Zink immunboostende Eigenschaften hat – dieses Mineral ist in der Tat ein Wunder in Bezug auf die Körperfunktionen. Forscher berichten, dass Zink ein so elementarer Stoff für den Körper ist, dass selbst ein geringer Mangel ein Desaster darstellt. Zink ist deshalb so wichtig, weil es in jeder Art von Gewebe im Körper vorhanden ist und gebraucht wird – vor allem bei der Zellteilung! Du nimmst damit einen starken Antioxidanten zu Dir, der auch helfen kann, Krebs vorzubeugen – zusätzlich zu den gesamten endokrinologischen Maßnahmen, die durch die Supplementation eingeleitet werden und somit helfen, die Hormonlevel auf Idealwert zu halten. Ein Mangel an Zink macht sowohl Frauen als auch Männer unfruchtbar und lässt ihre Libido in den Keller sinken. Ebenso werden Auswirkungen von psychischem und physischem Stress verstärkt und Du alterst schneller. Die Notwendigkeit einer ausreichenden Zinkzufuhr spiegelt sich auch in der Leistungsfähigkeit und der Performance bei hart trainierenden Sportlern wider. Die Proteinbiosynthese wird beeinflusst, die roten und weißen Blutkörperchen haben ein schweres Leben. Zink findest Du hochkonzentriert in Deinen Knochen, in der Bauchspeicheldrüse, den Nieren, der Leber und sogar in der Netzhaut! Dieser Artikel zeigt Dir die zehn wichtigsten Gründe, wieso Du einen Blick auf Deine Zinkzufuhr werfen solltest – diese Argumente sollten Dich zum Nachdenken anregen, ob eine zusätzliche Supplementation nicht sinnvoll wäre. Auch bei Deinen nicht pumpenden Kumpels, bei Deinen Eltern und Deiner Freundin. Sei Dir bewusst, dass Zinkmangel ein Problem ist, das nicht nur unterentwickelte Länder oder hungernde Menschen betrifft. Du kannst davon ausgehen, dass wir es in den allen westlichen Ländern, flächendeckend mit Zinkdefiziten zu tun haben. Gerade in den Gebieten, in denen die Bevölkerung viel Weizen und Getreide isst. Ich habe früh gemerkt, dass kaum jemand genug Zink zu sich nimmt – weder Frauen, noch Männer, noch Kinder. Über 90 Prozent der Athleten, die ich trainiere – professionelle Sportler und Freizeitpumper – weisen ein Defizit auf.

Welche Menschengruppen sind am ehesten betroffen?

Zinkmangel kommt unter anderem – oh so ein Wunder – daher, dass man kaum Nahrungsmittel zu sich nimmt, die reich an Zink sind. Hochkonzentriert findest Du Zink in Fleisch, einigen Meeresfrüchten (Austern haben den höchsten Gehalt überhaupt) und – in Getreide. Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten Zink, aber bei diesen pflanzlichen Quellen besteht das Problem, dass es immer an Phytat gebunden ist und somit unzugänglich für den Körper ist – also unverwertbar. Daher haben Vegetarier und Veganer das höchste Risiko, unter Zinkmangel zu leiden – aber ebenso Alkoholiker und Menschen mit chronischen Verdauungsbeschwerden oder wenig Magensäure sollten ihre Zinkspiegel mal abchecken lassen. Auch Medikamenteneinnahme kann ein Defizit hervorrufen – und noch dazu niedrige Level fast aller anderen wichtiger Nährstoffe übrigens. Frauen, die die Pille zur Verhütung nehmen oder eine Hormonersatztherapie durchführen, sind ebenso gefährdet.


Symptome eines Zinkmangels

Wenn Du zu wenig Zink im Körper hast, wirst Du eine andere Geschmackswahrnehmung haben und Gelüste nach süßem, salzigem Essen bekommen. Auch Durchfall, niedrige Energielevel und chronische Schlappheit, Unfruchtbarkeit, ein miserables Immunsystem, schlechte kognitive Fähigkeiten, mangelhafte Wundheilung, Pfeifen in den Ohren – all das kann auf einen Zinkmangel hinweisen. Wirf ein Auge auf diese Symptome. Menschen mit solchen Beschwerden rennen von Arzt zu Arzt, niemand kann ihnen helfen – weil keiner diese Dinger jemals mit Zinkmangel assoziiert. Es ist kaum möglich, einen Mangel nachzuweisen, wenn man keinen Test macht – die Anleitung dafür findest Du am Ende des Artikels!


# 1 Verbessere Deine sportliche Leistung und die Kraft.

zink-training-kraftWenn Du ausreichend Zink zu Dir nimmst, wirkt sich das sofort auf die Leistungsfähigkeit aus – weil es eine wichtige Rolle in der Produktion anaboler Hormone spielt. Die Forschung zeigt, dass der Körper ab einer gewissen Menge Zink, die ihm zur Verfügung steht, einen stabileren Hormonausschuss von IGF-1, Testosteron und den Wachstumshormonen leisten kann. Ohne diese drei Dinger wird das nix mit Muskeln und Kraft und Deine ganze harte Arbeit im Gym ist zwecklos. Eine neue Studie in der Zeitung „Biological Trace Element Research“ beleuchtet den Testosteronboost von gesteigerten Zinkleveln nach einer Übung. Die Forscher gaben Athleten vier Wochen lang ein Zinksupplement, bevor sie hochintensiv trainierten. Resultat: Der Testosteronspiegel nach dem Training war höher als bei der Placebogruppe. „Auf Zink“ wurden höhere Testolevel produziert als bei Athleten, die Selen (starker Antioxidant, der oxidativen Stress in den Hoden minimiert) genommen haben. Es wurde notiert, dass Zink die Umwandlungsrate von Androstendion zu Testosteron verbessert – gepaart mit der hochintensiven Trainingseinheit wird dem Körper so erlaubt, noch mehr Testosteron zu produzieren. Sowohl Männer als auch Frauen werden davon profitieren, weil Zink sicherstellt, dass Wachstumshormone und IGF-1 ausgeschüttet werden – diese sind bei beiden (!) Geschlechtern verantwortlich und essentiell für die Kraft- und Magermassegewinne. Außerdem kann der Testoboost direkt nach dem Training die Kraftgewinne in der Regenerationsphase bei Männern verstärken. Wie Du gleich noch siehst, hast Du durch Zink gesteigerte Energielevel und verbesserst Deinen Stoffwechsel.


# 2 Falls Du ein Mann bist – unterstütze Deine Fruchtbarkeit.

Zink ist ein kritisches Mineral, wenn es um die Testosteronlevel geht – das hast Du gerade schon gelesen. Auch die Zellen der Prostata benötigen eine hohe Zinkkonzentration, um korrekt zu funktionieren – zu wenig davon wirkt sich negativ auf die Testosteronproduktion aus und steigert das Risiko für Prostatakrebs, wohingegen Libido und Fruchtbarkeit sinken! Eine Studie behandelte 88 Männer zwischen 40 und 60 Jahren. Das Resultat war, dass diejenigen, die normale Testosteronwerte vorweisen konnten, signifikant höhere Zinklevel hatten als diejenigen mit niedrigeren Werten. Damit wurde eine direkte Korrelation zwischen niedrigen Zinkwerten und niedrigen Testosteronwerten nachgewiesen, welche für Männer ein erhöhtes Risiko bedeuten, in die Wechseljahre zu kommen. Genauso wichtig ist es zu wissen, dass Zink dafür genutzt wird, Enzyme für die Zellteilung zu produzieren – das Gewebe der männlichen Prostata benötigt zehnmal so viel Zink wie andere Zellen im Körper, um gesund zu bleiben. Ausreichende Zinkversorgung schützt die Prostatazellen vor Schaden, Entzündung und Krebsentwicklung. Wenn die Prostatazellen einmal geschädigt sind und gefährlich werden, fehlt ihnen die Möglichkeit, Zink anzusammeln – was wiederum zu einer erhöhten Ausbreitung von Krebszellen führt, die Tumore produzieren. Eine hohe therapeutische Dosis von Zink, die an Ratten mit Prostatakrebs gegeben wurde, stoppte die Krebszellenproliferation (Ausbreitung) und half den Ratten, ihr Körpergewicht zu halten – das wird in der Krebsforschung als Indikator für eine bessere Gesamtgesundheit und Homöostase angesehen. Es gab durch den Zinkkonsum weniger Hinweise auf Biomarker, die oxidativen Stress und Entzündungen in der Prostata verursachen. Die gesamten Enzymlevel wurden besser, im Gegenzug dazu hatte eine Placebogruppe einen starken Anstieg an Krebszellenwachstum und starken Gewichtsverlust. Ebenso wurde eine 50%ige Steigerung an DNA-Schäden und Entzündungen nachgewiesen, was für eine fortschreitende Krebsausbreitung spricht. Die Forscher schrieben, dass Zink eine vielversprechende Anti-Krebsbehandlung ist und Zinksupplementation für Männer, die gesund sind und keine bekannte Krebserkrankung haben, die beste Prävention sei. Auch bei verwandten Krebsarten wie Eierstockkrebs, Brustkrebs und Darmkrebs soll dies gelten.


# 3 Falls Du eine Frau bist – auch Du kannst Deine Fruchtbarkeit unterstützen.

Bei Frauen ist Zink in Wachstumsprozesse der Eizelle involviert. Wenn Frauen unter Zinkmangel leiden, kann das Ei nicht vernünftig reifen, der Eisprung wird verhindert und Du wirst unfruchtbar. Adäquate Zinklevel erlauben der Frau, Östrogen und Progesteron effektiv zu nutzen, die Fruchtbarkeit zu unterstützen und sicherzustellen, dass das Östrogen im Körper so arbeiten kann, wie es eigentlich soll. Wenn die Östrogenlevel zu hoch sind oder ineffizient genutzt werden, können daraus eine verminderte Fruchtbarkeit und Brustkrebs entstehen.


# 4 Vermeide Krebs und booste das Immunsystem.

Ananda Prasad, einer der führenden Forscher, wenn es um die Korrelation von Zink und Gesamtgesundheit geht, ist der Meinung, dass eine schlichte Gewährleistung eines adäquaten Zinkspiegels ausreichen würde, um viele der schwersten Gesundheitsprobleme der Neuzeit, inklusive vieler Krebsarten und Immunschwäche, heilen und vorbeugen könnte. Wie bei Prostatakrebs spielt der Zinkhaushalt eine wichtige Rolle in der Entstehung und dem Progress der meisten Krebsarten, weil Zink ein wichtiges Instrument in der Zellproliferation (nochmal – das bedeutet Zellausbreitung) ist. Jüngste Hinweise verbinden Zinkmangel mit Brustkrebs, Darmkrebs, Eierstockkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs und Leukämie. Zinkmangel beeinflusst zutiefst das Immunsystem, weil – wenn zu niedrig – eine direkte und rasante Schwächung der Funktion der T-Zellen generiert wird. Die T-Zellen erhöhen das körpereigene Immunsystem, wenn ein Virus, Bakterium oder andere gesundheitsgefährdende Aspekte das Immunsystem bedrohen. Alte Menschen haben ein höheres Risiko, einen Zinkmangel zu erleiden, was nicht nur daran liegt, dass sie weniger zinkhaltige Lebensmittel essen. Es gibt Hinweise darauf, dass der notwendige Zinkbedarf mit dem Alter steigt, um Entzündungen einzudämmen, das Immunsystem zu boosten und die Zellgesundheit zu gewährleisten.


# 5 Verbessere Deine kardiovaskuläre Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Zink ist wichtig für die Gesundheit der kardiovaskulären Zellen und der Endothel-Zellen. Das sind dünne Zellschichten in den Blutgefäßen, die eine wichtige Rolle in der Blutzirkulation spielen. Niedrige Zinklevel verursachen ein Defizit in dieser „Barriere“, was dazu führt, dass Dein Cholesterinspiegel und die Entzündungsmarker steigen. Cholesterin und Entzündungen können Dein Risiko für Herzkreislaufkrankheiten steigern. Studien belegen, dass Zinkmangel eine verschlimmernde Auswirkungen auf die negativen kardiovaskulären Effekte einer falschen Ernährung haben kann, wohingegen ein korrekt eingestellter Zinkspiegel einen schützenden Effekt haben wird und das Fortschreiten von Herzkreislaufkrankheiten verhindern wird. Besonders die ältere Bevölkerung steht im Verdacht, sich durch die Ernährung Entzündungsmarker hochzuzüchten – auch die C-reaktiven Proteine und Zytokine, die den Ruf haben, „stille und heimliche Killer“ zu sein.


# 6 Werde insulinsensitiver und beuge Diabetes vor.

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Zink wird für die gesunde Funktion fast aller Hormone gebraucht, inklusive Insulin. Adäquate Zinklevel haben mindestens drei Rollen im Aufgabenfeld der Insulingesundheit – Zink bindet sich an Insulin, damit Insulin vernünftig in der Bauchspeicheldrüse gespeichert werden und freigesetzt werden kann, wenn Glukose in den Blutkreislauf kommt. Zweitens – Zink verbessert die Zellgesundheit, das wissen wir jetzt – damit wird es zu einer wichtigen Komponenten für die Bildung der Enzyme, die notwendig für das Insulin ist, um sich an Zellen zu binden, damit die Glukose die Zellen entern und als Energie genutzt werden kann. Dieser Prozess, in dem Insulin an die Zelle andockt – beziehungsweise die Fähigkeit, diesen Vorgang effektiv ablaufen zu lassen – nennen wir Insulinsensitivität. Wenn Insulin einmal an die Zelle andockt, öffnet es die Tür, damit die Glukose hineinströmen kann. Wenn Die Zelle aber insulinresistent ist, wird die Glukose im Blutkreislauf verharren, hohe Blutzuckerspiegel verursachen und schlussendlich zu Körperfettbildung führen. Wenn die Zinkkonzentration fällt, geht damit eine Reduktion der Insulinsekretion und der peripheren Insulinsensitivität einher, was – sollte das mittel- bis langfristig der Fall sein – zu Diabetes führt. Drittens, Zink hat – wie in #5 schon erwähnt – antientzündliche Effekte, weil es eine Rolle in der Beseitigung der Entzündungsmarker wie der C-reaktiven Proteine spielt. Auch hilft Zink, Substanzen loszuwerden, die Entzündungen in den Zellen verursachen und hilft damit, die Zellgesundheit und die Insulinsensitivität aufrecht zu erhalten. Eine recht junge Studie, die spanische Schulkinder beobachtete, fand heraus, dass eine direkte Beziehung zwischen niedrigen Zinkleveln, hohem Körperfettgehalt und Insulinresistenz besteht. Die Kinder, die als „zinkdefizitär“ eingestuft wurden, hatten eine schlechtere Insulinsensitivität und eine höhere Glukoseintoleranz (anhand des Blutzuckerlevels gemessen) vorzuweisen hatten als diejenigen, die einen vernünftigen Zinklevel hatten.


# 7 Nimm die antioxidativen Effekte von Zink mit.

Zink ist ein super Antioxidant. Der Sinn eines solchen ist, die freien Radikale zu beseitigen, die die Zellen im Körper beschädigen, indem sie sich an diese Radikale binden und sie neutralisieren. Zink ist besonders gut darin, die schädlichen Effekte von zu hohen Eisenspiegeln einzudämmen. Zink zielt auch auf die freien Radikale ab, die Entzündungen verursachen und ist besonders effektiv darin, Schwermetalle aus dem Hirn „rauszuoxidieren“.


# 8 Entgifte Dein Hirn, schwemm die Schwermetalle raus und beuge Alzheimer vor.

Die gerade angesprochenen antioxidativen Effekte von Zink erlauben ihm, die Gifte effizient aus dem Körper auszuleiten und sie daran zu hindern, sich im Gewebe festzusetzen und Schaden anzurichten. Das Fortschreiten von Neurodegeneration und Alzheimer wird durch Schwermetallansammlungen im Gehirn stark nach vorne getrieben – Zink kann dabei helfen, diese Gifte auszuleiten und hilft dabei, die Homöostase der Gehirnzellen aufrecht zu erhalten.


# 9 Booste Deine Gehirnfunktion und behandle ADHS mit Zink.

Zink spielt eine große Rolle in der Funktion vieler Neurotransmitter und hilft dabei, die Gehirnstruktur und –Gesundheit aufrechtzuerhalten. Es ist notwendig für den Stoffwechsel von Melatonin, welches Dein Dopamin reguliert. Außerdem ist Zink Teil eines Enzyms, das notwendig für den Stoffwechsel von Fettsäuren in der Gehirnmembran ist. Das ist deshalb so wichtig, weil es einen Schlüsselpart in der Gehirngesundheit und –Funktion darstellt, ob die Membran auch wirklich nur mit dem versorgt wird, was sie braucht. Eine neuere Studie, die sich mit Ratten beschäftigt, hat den Effekt einer Zinkgabe an schwangere Weibchen beschäftigt – sowohl während Schwangerschaft als auch in der Stillzeit. Beobachtet werden konnten bessere kognitive Fähigkeiten und ein optimiertes räumliches Verständnis der Nachkommen. Eine hohe Dosis Zink ergab die besten Resultate. Studien mit menschlichen Testobjekten sind rar gesät, aber die Datenlage dazu, wie Zink sich auf Krankheiten wie ADHS auswirken kann, ist beeindruckend. Zink ist ein oftmals unbeachtetes Mineral, wenn es um die ADHS-Behandlung geht. Studien über Kinder, die ADHS haben, zeigen, dass die betroffenen niedrigere Zinkspiegel haben als gesunde Kinder. Noch vielversprechender ist eine Studie, die sich mit 400 an ADHS erkrankten Kindern beschäftigte – herausgefunden wurde, dass die Dosis von 150mg Zink am Tag in einem verbesserten Sozialverhalten resultierte und die Kinder weniger hyperaktiv/impulsiv sind als bei der Placebogruppe. Die Personen mit einem höheren BMI (Body Mass Index) und niedrigeren Blutfettwerten hatten drastischere Verbesserungen in Sachen Sozialaktivität und Hyperaktivität.


# 10 Vermeide Stimmungsschwankungen und Depressionen.

zink-wirkung-stimmungDie exakte Beziehung zwischen Zinkdefizit und Depression ist noch nicht komplett erforscht. Allerdings gilt es als sicher, dass Zink bei den Neurotransmittern und der Hormonproduktion spielt. Zink ist für die Dopaminproduktion mitverantwortlich. Auch die schon erwähnten niedrigen Testosteronlevel und schlechte Insulingesundheit können zu Problemen führen, die das Depressionsrisiko erhöhen und das allgemeine Wohlbefinden senken. Nimm die antioxidative Kraft von Zink mit rein – und seine Fähigkeit, die Entzündungsmarker wie C-reaktive Proteine zu senken. Auch die Tumor-Nekrose-Rate (verursacht Zellschädigungen) wird gesenkt. Eine andere Studie, die im Journal of Affective Disorders veröffentlich wurde, zeigte ebenfalls, dass ein Zinkmangel bei Frauen bezüglich Depression schlimmer ist als bei Männern. Frauen in dieser Studie, die bereits Antidepressiva konsumierten und niedrige Zinklevel hatten waren einem fünfmal höheren Risiko ausgesetzt, unter chronischen Depressionen zu leiden. Vermutlich liegt die geschlechterspezifische Beziehung – oder die Relation – zwischen niedrigen Zinkleveln und Depressionsvorkommen daran, wie sehr Zink die Energielevel und das Hormon Östrogen beeinflusst. Bei Frauen ist Östrogen in die Serotoninproduktion involviert. Was war Serotonin nochmal? Einer der Neurotransmitter, die in Dir die „feel good“-Stimmung auslösen. Zinksupplementierung kann die Dichte der Serotoninrezeptoren im Gehirn erhöhen.



Hast Du jetzt verstanden, wieso Zink so wichtig ist und welche Rollen es im Körper spielt? Dass Zink zahlreiche chemische Messenger anspricht und deren Wirkungen in alle möglichen Bereiche ausstrahlt? Gut. Schauen wir uns an, wie Dein Zinkhaushalt so ausschaut:

Wie man Zinklevel testet:

Bevor Du jetzt einfach anfängst, Zink ohne Ende einzuwerfen, sei Dir bewusst, dass es auch nach oben hin eine Grenze für die Supplementation gibt. Zinkvergiftung resultiert und einem schlechten Immunsystem und Unfruchtbarkeit – alle Effekte, die ein zu niedriger Zinkpegel mit sich bringt, bringt auch ein zu stark erhöhter mit sich. Forscher sind daher der Meinung, dass man zuerst einen Test durchführen und dann entsprechend die Supplementierung planen sollte. Wenn Du mal angefangen hast, Zink zu nehmen, steigen Deine Spiegel natürlich und Du solltest den Test sechs bis acht Wochen danach noch einmal durchziehen, um die besten Ergebnisse zu erhalten. Der einfachste Weg, Deine Zinklevel zu testen (beziehungsweise der einfachste, der auch funktioniert), basiert auf den Geschmacks- und Geruchsnerven. Wir wissen, dass man bei einem Zinkmangel Veränderungen auf diesem Gebiet feststellt. Nimm Zinksulfat, gib ein bis zwei Teelöffel in eine Tasse und behalte es im Mund. Wenn es wie Wasser schmeckt, hast Du einen Zinkmangel. Wenn es für Dich leicht metallisch schmeckt, bist Du etwas defizitär. Wenn es abartig, richtig metallisch schmeckt und Du es gleich ausspucken willst, ist Dein Zinklevel vermutlich in Ordnung. Der Test ist natürlich von Mensch zu Mensch etwas unterschiedlich und nicht zu 100% gültig, aber eine gute Sache, um sich einen ersten Einblick zu verschaffen und damit zu arbeiten. Andere Testoptionen wäre ein Serumtest, aber es gibt viele Faktoren, die Ungenauigkeiten beziehungsweise Messschwankungen provozieren können – Stress, Tagesschwankungen, letzte Mahlzeit und Beeinflussungen vom Mangel anderer Nährstoffe. Ein Plasmatest ist noch eine Möglichkeit und wird schwere Zinkdefizite aufdecken, aber leichte bis moderate Mangel werden nicht durchschimmern. Daher ist auch diese Variante schwachsinnig, selbst leichte Mängel schaden Deiner Gesundheit.





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