Der anabole Effekt von Betain


Sportler, die täglich 2,5g Betain (auch Trimethylglycin genannt) zu sich nehmen und intensiv trainieren, erhöhen die anabole Resonanz des Körpers auf die Trainingseinheit. Das zumindest haben Sportwissenschaftler der University of Connecticut herausgfunden!


Betain

Betain

Pro Tag nehmen wir durch unsere Ernährung ungefähr 100 bis 300mg Betain auf, wobei wir täglich problemlos und ohne Nebenwirkungen 9-15g konsumieren könnten.

Zuckerrüben enthalten beispielsweise einen hohen Anteil an Betain und auch beim Prozess der Zuckerherstellung entsteht als Nebenprodukt Betain. Viele große Unternehmen finanzieren Studien, um die interessanten, potenziell leistungssteigernden Effekte von Betain zu untersuchen und im besten Falle Kapital aus dieser billigen Substanz zu schlagen.

Eine dieser Studien belegte, dass Bodybuilder, die über einen Zeitraum von sechs Wochen täglich 2,5g Betain konsumierten, Fettmasse verloren und einige Kilos fettfreie Masse zunahmen. Über eine ähnliche Studie berichten wir euch heute hier.

Die Forscher nahmen hierfür Studenten mit einem durschnittlichen Alter von 19 Jahren als Probanden. Diese trainierten im Schnitt schon seit ungefähr vier Jahren regelmäßig mit Gewichten.

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Über einen Zeitraum von zwei Wochen nahmen die Studenten pro Tag 1,25g Betain zu sich. Nach der Phase der Supplementation sollten die Probanden dann ihre Beine trainieren. Direkt vor (Pre) und 15 Minuten nach dem Training (Post) analysierten die Forscher das Blut der Teilnehmer. Zu diesen beiden Zeitpunkten wurden ebenfalls Proben von Muskelzellen aus der Beinmuskulatur der Probanden entnommen.

Nach diesem Experiment wiederholten die Forscher die Prozedur, gaben den Studenten jedoch ein Placebo.

Wie die Forscher herausfanden, war während der Phase der Supplementation mit Betain der Cortisolspiegel im Blut der Probanden niedriger. Gemessen wurde dies eine Viertelstunde nach dem Training.

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Die Supplementation mit Betain führte ebenfalls zu einer signifikant höheren Konzentration an HGH (Wachstumshormon) und IGF-1.

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Die hormonellen Effekte des Betains lassen annehmen, dass hier anabole Prozesse im Gang sind – und genau das konnten die Forscher sehen, als sie die Proben von Muskelzellen auf anabole Signalproteine untersuchten. Nach dem Training beobachteten die Forscher eine erhöhte Aktivität der Signalmoleküle Akt und p70-S6k.

Wie die Forscher im Großen und Ganzen schlussfolgerten, habe die Betain Supplementation positive Auswirkungen auf die Muskelproteinsynthese nach einem intensiven Training. 


Quelle: ergo-log.com/the-anabolic-effect-of-betaine.html
Referenzstudie: ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22976217




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