Die Vorteile von Krillöl


Wer sich nach einer Blutanalyse Sorgen um seine Cholesterinwerte (vor allem LDL) machen muss und deshalb ein potenzieller Kandidat für die Einnahme von Statinen ist, der könnte aufgrund der Ergebnisse einer Humanstudie Hoffnung schöpfen. Wie kanadische Forscher im Fachjournal Alternative Medicine Review verlauten ließen, soll Krillöl in diesem Zusammenhang eine interessante Alternative sein. Eine größere Menge pro Tag soll demnach in Bezug auf HDL, LDL und Triglyceride Wunder bewirken!

Krillöl ähnelt Fischöl in der Hinsicht, dass es ebenfalls die Fischfettsäuren DHA und EPA beinhaltet, was jedoch letztlich die einzige Gemeinsamkeit darstellt. Fischöl selbst ist ein Fett, oder um den wissenschaftlichen Begriff zu verwenden, ein Triglycerid. Krillöl hingegen enthält kein Fett, dafür aber Phospholipide, die vom Körper deutlich leichter aufgenommen werden können als Triglyceride.

Die Forscher unterteilten 120 Probanden im Alter zwischen 18 und 85 Jahren in insgesamt vier Gruppen. Alle von ihnen wiesen im Blut entweder geringfügig hohe Triglycerid- oder LDL-Werte auf.

Aufteilung der Gruppen:

  • Placebo
  • 3g Fischöl pro Tag
  • 1 oder 1,5g Krillöl pro Tag
  • 2 oder 3g Krillöl pro Tag

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Für ihr 90-tägiges Experiment verwendeten die Wissenschaftler das Krillöl von Neptune, einem kanadischen Hersteller, dessen Rolle in dieser Studie nicht endgültig geklärt werden konnte.

In der Placebogruppe ließen sich keine Veränderungn in Bezug auf HDL, LDL und Triglyceride feststellen, während die Einnahme von Fischöl sowohl das LDL reduzierte als auch das HDL erhöhte. Der Effekt hinsichtlich der LDL Reduktion war jedoch statistisch nicht signifikant.

Eine tägliche Supplementation mit 1 oder 1,5g Krillöl ließ die HDL Konzentration um 44 Prozent in die Höhe schießen, wobei sich die LDL Menge im Blut um 32-35 Prozent verringerte. Die Triglycerid Werte reduzierten sich um 11-12 Prozent, was nicht ganz zur statistischen Signifikanz reichte.

2 bis 3g Krillöl täglich hatten einen noch größeren Effekt. Diese Dosierung erhöhte die HDL Werte um satte 55 bis 60 Prozent und reduzierte gleichzeitig die LDL Konzentration um 37 bis 39 Prozent. Die Triglycerid Menge im Blut sank um 27 bis 28 Prozent. In diesem Fall waren alle Effekte statistisch signifikant.

Am Ende der 90 Tage währenden Supplementationsphase ließen die Forscher die Testperstonen, die zuvor 1 bis 1,5g Krillöl täglich konsumierten, für weitere drei Monate nur 0,5g Krillöl pro Tag einnehmen. Diese Menge stellte sich als effektive Erhaltungsdosis heraus.

Wie die Forscher zusammenfassen, demonstriere ihre Untersuchung, dass eine tägliche Dosierung von 1 bis 3g Fischöl in Bezug auf die Kontrolle der Blutfettwerte einer Supplementation mit 3g Fischöl überlegen sei. Zudem sei eine Menge von 500mg Fischöl pro Tag signifikant effektiv, wenn es um die langfristige Regulation der Blutfette geht. Die einzigartige molekulare Zusammensetzung von Krillöl, das reich an Phospholipiden, Omega-3 Fettsäuren und diversen Antioxidantien sei, übertreffe nach Meinung der Kanadier das Profil von Fischöl und biete demnach einen besseren Ansatz bei der Minimierung von Risiken hinsichtlich der Entwicklung von kardiovaskulären Erkrankungen.

Krillöl scheint also zumindest in Sachen Blutfettregulierung effektiver als Fischöl und damit die bessere Option zu sein. Sicher ein Versuch wert, auch wenn man nebenbei erwähnen muss, dass es im Vergleich zum „weniger wirksamen“ Fischöl noch immer deutlich teurer ist!


Quelle: ergo-log.com/krill-oil-supplementation-big-boost-to-hdl-and-lower-ldl.html
Referenzstudie: ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15656713

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