Ein neuer Supplement-Stack, der die Fettverbrennung unterstützt!?


Die Sommerzeit offenbart, wer im letzten Jahr fleißig war, beständig an seinen Zielen gearbeitet und zur richtigen Zeit den Übergang vom Aufbau in eine kalorienreduzierte Diät gefunden hat. Passt das Timing der Kalorienreduktion, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit pünktlich zur Eröffnung der Freibäder die Bauchmuskeln freigelegt haben, zumindest ihre Ansätze. Für das stahlharte und trockene Waschbrett ist erfahrungsgemäß mehr nötig als der reine Verzicht auf Kalorien und beständiges Krafttraining. Will man die Bauchregion komplett vom lästigen Körperfett befreien, wird man jede Stellschraube drehen müssen. Auch wenn viele Hobbysportler der Meinung sind, dass Nahrungsergänzungsmittel keinen Einfluss auf die Fettverbrennung haben, können sie in niedrigen Körperfettbereichen den Unterschied machen.

Ohne Frage gibt es für einen erfolgreichen Fettverlust keine Abkürzung und ein Kaloriendefizit ist unumgänglich, wenn man den Körper dazu zwingen möchte, die eigenen Fettreserven zu nutzen, um benötigte Energie zu gewinnen.

Gelangt man aber in Körperfettbereiche, in denen der Körper nicht mehr gewillt ist, weiteres Fett ohne Gegenwehr abzugeben, steht man ahnungslos da. Eigentlich hat man doch alles beachtet und die Kalorien so weit gesenkt, dass das Gewicht weiter sinken müsste.

Ab diesem Zeitpunkt kämpft man gegen hartnäckiges Körperfett. Diese resistent scheinenden Speicher des Körpers können ein wahrer Albtraum sein, gibt es doch kaum etwas Frustrierenderes als zu wissen, dass man alles richtig macht und sämtliche Opfer bringt, trotzdem aber keine weiteren Erfolge verzeichnen kann.

Männliche Athleten speichern hartnäckiges Fett in erster Linie in der mittleren Körperregion – am Bauch, dem unteren Rücken, der Hüfte und der unteren Brust – während die Damenwelt mit dem Trizeps, dem Po und den Beinen zu kämpfen hat.

Oft hört man in dieser Situation, dass man einfach nicht locker lassen, die Kalorien einsparen, das Training verfolgen und weiter an seinem Plan festhalten soll. Auf lange Sicht gesehen kann das funktionieren.

Warum aber warten, wenn es einige effektive Nahrungsergänzungsmittel gibt, die den Prozess in diesem Stadium beschleunigen können?

Um Oberkörperfrei zu überzeugen, muss das Waffenarsenal erweitert werden.

#1 – Yohimbine HCL

Bei der Verwendung von Yohimbine muss darauf geachtet werden, dass man es nicht mit Yohimbine Bark verwechselt, weil es sehr schnell zu Dosierungsabweichungen kommen kann und so Übelkeit und Erbrechen entstehen.

Neben der Tatsache, dass Yohimbine wie auch Koffein eine Stimulans darstellt, ist es hauptsächlich ein Alpha-2-Adrenorezeptor-Antagonist. Es ist einzigartig, wenn es darum geht, die Alpha-2-Rezeptoren in den Fettzellen zu blockieren. Besonders die Bereiche, in denen hartnäckiges Fett vorhanden ist, sind bekannt dafür, viele dieser Alpha-2-Rezeptoren zu beheimaten.

In Bereichen, in denen Alpha-2-Rezeptoren dominant sind, ist die Blutversorgung erfahrungsgemäß schlecht, sodass es selbst bei exzessivem Training schwierig ist, Fett in diesen Regionen zu mobilisieren und als Energielieferant heranzuziehen.

Zusätzlich stehen sie im Verdacht den Fettabbau durch ihren Einfluss auf ein Enzym – die hormonsensitive Lipase – zu beeinträchtigen. Dieses Enzym spielt eine Schlüsselrolle, wenn es um den Verlust von Körperfett geht.

Theoretisch erscheint es also sinnvoll, die Alpha-2-Rezeptoren auszuschalten, den Blutfluss zu verbessern und eine Freisetzung der Fettsäuren in den hartnäckigen Bereichen zu fördern. Erfahrungsgemäß kann Yohimbin diese Wirkung erreichen.

Unzählige Athleten profitieren in ihrer Wettkampfvorbereitung von Yohimbin und stellen sowohl bei der Geschwindigkeit als auch bei der Menge an verlorenem Körperfett größere Erfolge fest, wenn der Antagonist ergänzt wird.

Aus diesem Grund kann man unter Berücksichtigung der geltenden Gesetze in Erwägung ziehen, Yohimbin HCL in den Endzügen seiner Diät als Unterstützer zu supplementieren.

#2 – Higenamin

Neben den ungeliebten Alpha-2-Rezeptoren besitzt der menschliche Körper auch Beta-2-Adrenorezeptoren in den Fettzellen. Diese Rezeptoren wirken in genau entgegengesetzter Form, sind also positiv für den Verlust in den hartnäckigen Regionen.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass diese Rezeptoren sinnvoll genutzt werden müssen. Nicht so wie Yohimbin, der als Antagonist dafür sorgt, dass Rezeptoren herunter reguliert werden, ist Higenamin ein Agonist, der Rezeptoren nach oben reguliert.

Die Kombination aus Yohimbin und Higenamin bildet dadurch theoretisch eine perfekte Ying-Yang-Beziehung, weil die unliebsamen Auswirkungen der Alpha-Rezeptoren vermindert und die positiven Effekte der Beta-Rezeptoren verstärkt werden.

#3 – Nikotin

Ein Großteil der Menschen wird Nikotin in direkten Zusammenhang mit den krebserregenden Effekten des Rauchens bringen. Das ist nicht korrekt.

Während Zigaretten als Hauptlieferant für Nikotin sicher nicht der beste Weg für Athleten sind, die nach körperlicher Fitness und Gesundheit streben und ihre Körperkomposition verbessern möchten, ist Nikotin in isolierter Anwendung ein sehr machtvolles Werkzeug, das in keinem Diätstack fehlen sollte.

Die Verwendung von Nikontinkaugummis oder Pastillen kann das Dopamin erhöhen, wodurch nicht nur die Stimmung gehoben, sondern auch der Appetit gehemmt wird. Aus diesem Grund findet man bei jedem Wettkampfbodybuilder Nikotinkaugummis im Waffenarsenal für die letzten Züge der Diät.

Der Vorteil von Nikotin liegt ganz klar in einer relativ kurzen Halbwertszeit von zwei Stunden. Gerade in den späten Abendstunden, wenn der Hunger erneut einsetzt, kann Nikotin zwischen einem Verzicht und einer Fressattacke entscheiden. Darüber hinaus werden dem Alkaloid auch positive Auswirkungen auf die Thermogenese und den Stoffwechsel nachgesagt.

Die Verwendung eines sinnvollen Stacks legt die Bauchmuskeln frei.

Wie oft und wie lange?

Die beste Zeit, um Yohimbin und Higenamin zu verwenden, ist der Zeitpunkt direkt nach dem Aufstehen, wenn der Magen noch nüchtern ist. Das liegt daran, dass vor allem die Effekte von Yohimbin durch eine Nahrungsaufnahme, insbesondere durch ansteigendes Insulin, vernichtet werden.

Aus diesem Grund sollte eine zusätzliche Yohimbin-Gabe auch immer zwei bis vier Stunden nach einer kohlenhydratarmen Mahlzeit erfolgen, um von den positiven Effekten zu profitieren.

Dabei kann man sich an einem Wert von 0,2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht orientieren. Higenamin kann zum Start der Supplementation mit 25 Milligramm pro Tag verwendet und bis auf 75 Milligramm im weiteren Verlauf erhöht werden.

Beim Nikotin kann entschieden werden, ob es zusammen mit den beiden anderen Substanzen oder aber im späteren Tagesverlauf verwendet wird, um den Appetit zu unterdrücken. Eine Dosierung von ein bis zwei Milligramm ist hier vollkommen ausreichend.

Nebenwirkungen

Die Auswirkungen der besprochenen Substanzen sind höchst individuell und können sich von Person zu Person unterscheiden. Weil Yohimbin und Higenamin Stimulanzien sind, können sie für Unruhe und Zittern sorgen.

Auch sind sie dafür bekannt, Angstzustände zu fördern. Personen, die anfällig für Depressionen sind, sollten also auf diese Ergänzungen verzichten.

Neben den negativen Begleiterscheinungen gibt es aber auch weitere positive Aspekte, die mit der Ergänzung von Yohimbin und Higenamin Hand in Hand gehen. So berichten zahlreiche Athleten von einer gesteigerten Libido und besserem Wohlbefinden zum Ende ihrer Diät.

Nikotin hingegen kann zu Kopfschmerzen, Schwindel und einem trockenen Mund führen. Die Chance einer Abhängigkeit ist erfahrungsgemäß aber im Gegensatz zur Zigarette gering.

Am Ende des Tages gibt es keine Ergänzung, die stärker ist als ein beständiges Kaloriendefizit. Wenn aber Training und Ernährung stimmen, können die vorgestellten Substanzen das Zünglein an der Waage sein und das hartnäckige Fett schneller und effektiver verschwinden lassen. Erwähnt werden muss, dass man sich die Ergänzung für Bereiche aufsparen sollte, in denen sie von Nöten sind. Ein Körperfettanteil von15 Prozent rechtfertigt ihren Einsatz nicht.


Quelle: t-nation.com/supplements/a-new-supplement-stack-for-fat-loss

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