Pre Workout Booster ohne Crash? – Nebenwirkungen vermeiden!


Jeder treue Follower von Gannikus ist auf seine Art und Weise einzigartig. Während sich um die meisten Blogs, Foren und Internetauftritten stereotypische Gruppen bilden, ist die Leserschaft von Gannikus bunt gemischt. Vom absoluten Neuling zum erfahrenen Wettkampfbodybuilder liest jeder die Artikel. Eine Sache teilen aber fast alle Leser. Sie lieben Booster und den Effekt, der eintritt, wenn man kurz vor dem Training ein Pre Workout Pulver verwendet. Fast schon zum Ritual ist es für viele geworden, um sich auf ein bevorstehendes Workout vorzubereiten. Wie so oft im Leben, hat auch der Konsum von Boostern nicht immer nur schöne Seiten. Spätestens nach dem Training stellt sich heraus, ob das Produkt dauerhaft verwendbar ist oder nicht.

Die unglaubliche Kraft und Motivation, die ein Pre Workout Booster mit sich bringen kann, ist unmenschlich. Wenn die Energielevel nach dem Training aber extrem abfallen, fühlt man sich schnell energielos, nervös oder ermüdet. Das geschieht oft, wenn qualitativ minderwertige Produkte verwendet werden, die nur durch ihren Preis glänzen können.

Möchte man einen anständigen Booster im Repertoire haben, gilt es herauszufinden, wie man am besten einen Crash nach der Einnahme vermeiden kann. Zwischen den ganzen Produkten, die eine schlechte Qualität aufweise,n gibt es durchaus Hersteller, die darauf bedacht sind, Nebenwirkungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Egal, wie gut ein Workout durch einen Booster wird, wie viel Gewicht bewegt werden kann und wie straff der Pump in den Armen ist. Nur, wenn nach erfolgreicher Trainingssession kein Crash erfolgt, kann man auch glücklich und zufrieden ins Bett steigen.

Was ist ein Pre Workout Crash?

Jeder, der schon einmal einen qualitativ minderwertigen Booster verwendet hat, wird das miese Gefühl kennen. Es gleicht den Filmen, in denen düstere Zombies auf der Suche nach menschlichen Opfern über den Boden kriechen.

Man fühlt sich schwach, bewegt sich langsam und träge, vermeidet einen hohen Energieverbrauch und möchte unter keinen Umständen auf komplizierte Situationen treffen. Diese Folgen werden im Allgemeinen als Crash bezeichnet, der nach der Boostereinnahme auftreten kann.

Innerhalb von Minuten verlässt man seinen Höhenflug und findet sich ganz schnell auf dem kalten Boden wieder.

Das Gefühl eines Crashs

Es gibt eine Vielzahl an Symptomen, die abhängig von den verwendeten Inhaltsstoffen mehr und weniger intensiv zum Vorschein kommen.

Erfahrungsgemäß hat man nach einem schlechten Booster mit folgenden Nebenwirkungen zu kämpfen:

  • Starke Kopfschmerzen
  • Verlust von Energie und Libido
  • Schwäche und Erschöpfung
  • Katerstimmung
  • Nervosität und Angst
  • Kurzzeitige Depression

Ein guter Booster muss neben Stimulanzien auch weitere Inhaltsstoffe enthalten.

Was führt zu einem Crash?

Grundsätzlich sind Pre Workout Booster sehr vielseitige Nahrungsergänzungsmittel. Sie helfen dem Körper, ein höheres Leistungsniveau zu erreichen und bestmöglich zu performen, selbst wenn man eigentlich überhaupt nicht in Stimmung ist.

Die meisten Helferlein beinhalten Stimulanzien, beispielsweise Koffein – eine sehr gut untersuchte Substanz, die bewiesenermaßen zu Leistungssteigerungen und Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten führt.

Diese Substanz wirkt direkt auf das Nervensystem und hemmt das Adenosin, an Rezeptoren anzudocken. Adenosin ist dafür verantwortlich, den Körper zu beruhigen und ihn in eine gelassene Stimmung zu bringen. Es unterdrückt Erregung und Aufregung. Wird es durch Koffein unterdrückt, werden auch die Wirkungen des Adenosin abgeschwächt.

Hier liegt der Hund begraben. Verwendet man zu viel Koffein – oder eine andere Stimulans – fällt der Spiegel auch steil wieder ab, sodass das Adenosin in kürzester Zeit an seine Rezeptoren andocken kann. Diese schnelle Veränderung im Nervensystem führt zu einem rastlosen Zustand, in dem man sich ängstlich, nervös und benommen fühlt.

Gute Pre Workout Booster sind Gamechanger

Produkte, bei denen bereits in ihrer Entwicklung auf eine sinnvolle Zusammensetzung der Inhaltsstoffe geachtet wird, werden keinen Crash verursachen. Hier bekommt man auch das, wofür man bezahlt.

So findet man viele Hersteller, die sich täglich mit der Verbesserung von Rezepturen beschäftigen und Inhaltsstoffe so kombinieren, dass ein Crash unter allen Umständen vermieden wird.

Ergebnis dieser akribischen Verbesserungen sind Booster, die in den meisten Fällen als natürliche Stimulanzien agieren und eine gesteigerte Leistungsfähigkeit ermöglichen, ohne dass nach dem Workout ein böses Erwachen erfolgt.

Findet man ein hochwertiges Supplement, kann man sich auf viele Vorteile freuen:

  • Freisetzung von Energieressourcen, die sonst verwehrt bleiben würden
  • Milderung von Schmerz- oder Erschöpfungszuständen, sodass länger und härter trainiert werden kann
  • Verbesserter Blutfluss, sodass Nährstoffe und Sauerstoff besser in den arbeitenden Muskel transportiert werden können
  • Gesteigerte Motivation und Stimmung, sodass ein Workout den größtmöglichen Erfolg liefert

Mit einem intelligent ausgearbeiteten Booster profitiert man also von zahlreichen Vorteilen, die es ermöglichen, stärker und motivierter in jede einzelne Trainingseinheit zu ziehen.

Den Crash vermeiden

Man kann davon ausgehen, dass ein Pre Workout Booster, der neben hochdosierten Stimulanzien nur unterdosierte Inhaltsstoffe enthält, in den meisten Fällen zu einem Crash führen wird.

Es wäre Wunschdenken zu glauben, dass man einfach eine Stimulans einwerfen und am anderen Ende des Tunnels frisch und erholt wieder auftauchen kann. Aus diesem Grund verwenden sinnvolle Booster-Rezepturen immer auch Nährstoffe, die eine konstante Erholung gewährleisten und einen Crash abschwächen oder sogar komplett vermeiden.

Vor der Einnahme des Boosters verhindert auch eine Mahlzeit einen Crash.

L-Theanin als Crashkiller

Müsste man sich für einen einzigen Inhaltsstoff entscheiden, der neben der verwendeten Stimulanzien in den Booster eingefügt werden soll, dann wäre es L-Theanin. Die Aminosäure, die aus Teeblättern gewonnen werden kann, ist dafür bekannt, dass sie Angstzustände abschwächt und die kognitive Leistung steigert.

In Kombination mit Koffein ist L-Theanin auch bekannt als “Smart Koffein”. Warum? Es hilft dabei, einen Crash zu vermeiden, indem sie die Freisetzung von GABA – einem Neurotransmitter – fördert. GABA wiederum sorgt für Entspannung im Körper.

Bildlich gesprochen wäre bei einer Flugzeuglandung das L-Theanin der Fluglotse, der den Flieger sanft und ohne Komplikationen auf den Boden bringt. Es hilft dabei, die Intensität eines Crashs zu reduzieren und leitet eine angenehme Post-Workout-Phase ein.

So wirkt L-Theanin zweifach positiv in einem Booster. Auf der einen Seite verbessert es die Wirkung vom Koffein. Auf der anderen Seite trägt es dazu bei, dass unerwünschte Nebeneffekte – insbesondere ein Crash – vermieden werden.

Vor dem Workout Essen tanken

Liebend gerne wird die Einnahme eines Boosters auf nüchternen Magen empfohlen. Das macht zwar Sinn, weil Inhaltsstoffe schneller absorbiert werden und dadurch die Wirkung schneller eintritt. Für die Vermeidung eines Crashs ist diese Empfehlung aber falsch.

Durch die wesentlich schnellere Absorption der im Booster verwendeten Stimulans erhöht sich die Gefahr eines Crashs ungemein. So kann es durchaus vorkommen, dass man sich bereits während der Trainingseinheit nervös, angespannt und unbehaglich fühlt.

Sinnvoller ist es, vor der Verwendung einer Stimulans etwas gegessen zu haben, auch wenn es nur eine Banane oder eine kleine Portion Haferflocken ist. Nebenwirkungen werden dadurch abgeschwächt und man kann die Vorteile eines Pre Workout Boosters voll und ganz ausschöpfen.

Wer Wert darauf legt, immer das bestmögliche Potenzial in seinen Trainingseinheiten abzurufen, kommt an einem sinnvollen Pre Workout Booster kaum für immer vorbei. Hier muss darauf geachtet werden, dass neben den leistungssteigernden Stimulanzien auch Inhaltsstoffe zugefügt werden, die einen möglichen Crash abschwächen. Sinnvoll erscheint es, einen Booster zu verwenden, der die Aminosäure L-Theanin enthält. Diese ist bekannt dafür, den Crash zu mildern oder komplett zu vermeiden.


Quelle: spotmebro.com/pre-workout-without-crash-get-great-results-with-no-side-effects/

Kommentare

Kommentare

2 comments

  1. Niko

    Nervosität und Angst erhält man auch von Fettburnern (DMEA, DMEE). Es ist schon erschreckend, dass gegen das Herstellen dieser gebannten Substanzen kein Gesetz gibt. In Amerika dürfen sie produziert und verkauft werden, aber sind bei Wettkämpfen (WADA) verboten und in Deutschland dürfen sie nicht importiert werden, obwohl man witzigerweise trotzdem Booster damit kaufen kann, wie z.B. Jack3D oder Produkte von GN.

    Bei der Auswahl des Boosters, sollte man immer darauf achten, dass es natürliche Stoffe sind und gut dafür gedacht, um einen Boost für das Training zu bekommen und auch dadurch wach wird – Koffein.
    Insane Labs z.B. hat einen Inhaltsstoff, der stärker als Codein wirkt und unter die Opiate fällt. Meistens wird einfach ein Booster blind gekauft, ohne an die Folgen zu bedenken. Man muss einfach für sich selbst entscheiden, wofür man den Booster benutzen will, welchen Effekt will man erzwingen und danach seine Auswahl treffen.
    Das Hauptmerkmal eines Boosters ist einfach, dass man extrem viel schwitzt und der Testosteronwert gepusht wird.
    Außerdem fördert es, dass man seine Adern besser zur geltung bekommt.

    Noch zu bemerkten ist, wenn man auf leeren Magen einen Booster nimmt, bekommt einen Boosterschiss, welchen du auf vollen Magen eher nicht bekommst, aber auch nicht auschließen kannst. Hierbei ist es wieder abhängig von den Inhaltsstoffen.

    Gesendet am 4. April 2018
  2. roy

    einfach die stimulanzien weglassen .wo ist das problem ? gehts bei euch nicht mehr ohne stmus ?

    Gesendet am 6. April 2018

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