Warum man Kniebeugen der Beinpresse vorziehen sollte


Es besteht wohl kein Zweifel darüber, dass Kniebeugen und die Beinpresse mit zu den besten Übungen für die ultimative Entwicklung des gesamten Unterkörpers gehören. Liegt der Fokus an deinem Beintag auf diesen Bewegungen, sind schnelle und massive Muskelzuwächse gerade am Anfang deiner Trainingskarriere kaum aufzuhalten. Hast du allerdings an einem bestimmten Tag keine Zeit für beides, solltest du definitiv die Squats bevorzugen. Warum das so ist, erklären wir dir nachfolgend!

#1 – Maximale Muskelaktivierung

Um die korrekte Ausführung von Squats zu gewährleisten, ist der ganze Körper zur Mitarbeit gezwungen. Möchte man diese Übung also fehlerfrei absolvieren, muss man eine komplexe Koordination zahlreicher Gelenke, Muskeln und passiver Strukturen erreichen. Wenn deine Technik solide ist, werden alle Muskeln auf die effektivste Art und Weise aktiviert, was in einer gewissen Synergie resultiert, aus der nicht nur eine leistungsfähige Kniebeuge, sondern auch massives Muskelwachstum entsteht.

#2 – Optimale Fettverbrennung

Es gibt nahezu keinen besseren Weg, den Gewichtsverlust zu begünstigen, als den Trainingsplan mit Grundübungen zu ergänzen, zu denen natürlich unter anderem auch Squats zählen. Wie bereits erwähnt, erreicht man mit Kniebeugen im Vergleich zu anderen beliebten Übungen die Aktivierung von deutlich mehr einzelnen Muskeln. Vor allem das ist der Grund dafür, warum Squats überlegen sind, wenn es um eine gesteigerte Fettvebrennung über den gesamten Tagesverlauf geht. Natürlich liegt dies nicht an der Bewegung per sé, sondern am vergleichsweise höheren Energieverbrauch, den deren Ausführung zur Folge hat.

#3 – Verbesserung der muskulären Balance

Führt man die Beinpresse einwandfrei aus, wird der Fokus auf die vordere Oberschenkelmuskulatur gelegt, wobei die Beteiligung des Gluteus beinahe komplett eliminiert wird. Das sind natürlich schlechte Nachrichten für die meisten Trainierenden, da die Quads in den meisten Fällen ohnehin besser entwickelt sind. Trainiert man diese also noch mehr, wird die Dysbalance zwischen Vorder- und Rückseite der Oberschenkelmuskulatur deutlich offensichtlicher. Im schlechtesten Fall kann das fehlende Gleichgewicht sogar zu schmerzhaften Knie- und Rückenverletzungen führen!

#4 – Stärkung der Rumpfmuskulatur

Kraft und Stabilität im Rumpf sind zwei der wichtigsten Attribute eines fitten und leistungsfähigen Körpers. Die Rumpfmuskulatur unterstützt die Wirbelsäule bei jeder Art von physischer Aktivität und wenn sie schwach ist, sind Haltungsschäden, Schmerzen im unteren Rücken und Verletzungen auf Dauer kaum zu vermeiden. Es ist kein Geheimnis, dass Kniebeugen und die meisten anderen Squat Varianten den Rumpf mit am besten ansprechen, während Kreuzheben und Power Cleans nur den zweiten Platz belegen.

Es versteht sich wohl von selbst, dass eine Kombination aus Grund- und Isolationsübungen in den meisten Fällen die besten Trainingsergebnisse liefern werden. Wer jedoch aus Zeitgründen nicht Beinpresse und Kniebeugen an einem Tag ausführen kann, sollte den Squats definitiv den Vorzug geben, wenn es darum geht, die Effektivität bei diesem Szenario in den Vordergrund zu stellen!


Quelle: fitnessandpower.com/fitness-and-health/why-squats-are-the-better-choice




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