15 Dinge, die deine Trainingskarriere verlängern


Jeder ambitionierte Kraftsportler, der seit längerer Zeit das lokale Gym mehrmals wöchentlich besucht, wird schon damit konfrontiert gewesen sein, einige bekannte Gesichter plötzlich nicht mehr beim regelmäßigen Training zu sehen. Das kann natürlich zum einen daran liegen, dass die Motivation schwindet und man seine Freizeit lieber anderweitig investieren möchte. Zum anderen kann aber der Grund dafür auch sein, dass man sich eine kleinere oder gar größere Verletzung zugezogen hat und deshalb nicht mehr mit Gewichten trainieren kann. Damit dies nicht passiert, sollte man sich die 15 grundlegenden Dinge, die im nachfolgenden Artikel angesprochen werden, besser zu Herzen nehmen!

Wenn man sich ausreichend mit Anatomie, Physiologie und Krafttraining auskennt, kann man wohl für jede Übung im Lehrbuch mindestens einen Grund finden, warum diese besser nicht ausgeführt werden sollte. Gleichzeitig ist es jedoch genauso gut möglich, für die Integration in den Trainingsplan zu argumentieren.

Es kommt also vor allem darauf an, wie man trainiert. Ob du es eher ungefährlich oder eher riskant angehst, zumindest bist du körperlich aktiv und versauerst nicht auf der heimischen Couch. Schmerzen und Verletzungen sind nicht immer zu vermeiden. Sie lehren dir, dass man auf die Technik Acht geben und den Trainingsplan gut durchdenken sollte. Ein großes Arsenal an Übungen ist wichtig, um Langeweile und Gewöhnung vorzubeugen, doch es ist wichtig, die für einen selbst besten Bewegungsabläufe herauszukristallisieren.

Wenn du die folgenden 15 grundlegenden Dinge beachtest, sollte einer langfristigen Trainingskarriere bis ins hohe Alter jedenfalls nichts im Wege stehen:

  • Eine Übung wird danach bewertet und beurteilt, wie sie ausgeführt werden sollte und nicht, wie sie von Unwissenden zweckentfremdet und zum Teil gefährlich umfunktioniert wurde.
  • Wenn du der Meinung bist, Kraftsport sei gefährlich, dann solltest du dich immer daran erinnern, dass es noch um einiges gefährlicher sein kann, schwach zu bleiben.
  • Es gibt keine Übungen, die grundsätzlich nicht ausgeführt werden dürfen. Es gibt lediglich Individuen, die bestimmte Übungen nicht ausführen sollten. Lerne also, wie dein Körper funktioniert und meistere seine Mechanismen.
  • Wenn du eine Übung nicht korrekt ausführen kannst, dann streiche sie von deinem Trainingsplan. Wenn eine Übung bei dir immer wieder für Schmerzen sorgt, dann streiche sie von deinem Trainingsplan. Wenn du dich bei einer Übung ständig verletzt, dann wirf sie aus deinem Trainingsplan.
  • Verdiene dir das Recht, eine Übung ausführen zu dürfen. Korrigiere jegliche Dysfunktion und qualifiziere dich, indem du mit dem eigenen Körpergewicht übst, bevor du schwere Gewichte auflegst.
  • Es gibt ein sogenanntes Risiko-Nutzen-Verhältnis und manche Übungen sind logischerweise ungefährlicher als andere. Es liegt an dir, wo genau du die Grenze ziehst. Beschwere dich nicht über deine beeinträchtigte Gelenkgesundheit oder den ausbleibenden Fortschritt, wenn du selbst dafür verantwortlich bist.

Übungen, die einem Probleme in Form von Verletzungen oder Schmerzen bereiten, sollten im besten Fall nicht weiter ausgeführt werden.


  • Schlecht ausgeführte Übungen sind grundsätzlich eher gefährlich und gut ausgeführte Übungen dafür generell eher vorteilhaft. Wenn deine Technik nicht stimmt, wirst du dich verletzten. Es ist nur eine Frage der Zeit, keine Frage der Übung.
  • Wenn du in Bezug auf Stabilität, Beweglichkeit und motorische Kontrolle optimal entwickelt bist, kannst du Kräfte besser auf den Körper aufteilen und bist deshalb in der Lage, mehr Volumen, Intensität und eine höhere Frequenz zu vertragen.
  • Ein gewisses Gleichgewicht in der körperlichen Entwicklung ist unerlässlich. Du musst deine Gelenke in gegensätzlicher Manier stärken, dass keine Verschlechterung der Haltung stattfindet. Wenn sich deine Haltung im Zuge deiner Trainingskarriere verschlechtert, dann hast du deinen Plan nicht ausgeglichen gestaltet.
  • Die verschiedenen Gewebe im Körper passen sich an und werden stärker, um den Belastungen stand zu halten. Der Körper ist ein lebendiger Organismus, der sich an die vorgegebenen Anforderungen adaptiert.
  • Dein Training sollte auf deinen Bedürfnissen, Zielen und Vorlieben basieren. Verschiedene Ziele benötigen verschiedene Herangehensweisen. Je höher die Ansprüche, desto mehr Risiko spielt mit.
  • Es gibt zwei Arten von Stress: Eustress und Disstress. Du solltest darauf achten, dass du größtenteils Eustress, also positiven, motivierenden und aufregenden Stress hast, mit dem man für gewöhnlich gut zurechtkommt.
  • Wenn du der Überzeugung bist, dass du dich bei einer Übung verletzt, könnte dies eventuell tatsächlich passieren.
  • Verletzungen im Gym hängen meistens mehr mit falscher Technik und einem schlecht entworfenen Trainingsplan zusammen, nicht mit der Übung selbst. Übungen sind nur Werkzeuge und du bist der Handwerker. Ein guter Handwerker gibt niemals seinen Werkzeugen die Schuld.
  • Statt immer auf populäre Trends umzuschwenken, ist es deutlich ergiebiger, die Funktionsweise des Körpers zu studieren. Dadurch wirst du die Vor- und Nachteile einer jeden Übung verstehen und lernen, richtige Entscheidung zu treffen.

Quelle: t-nation.com/training/tip-lift-hard-lift-wisely

Merken

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben
Gannikus.com

Gannikus.com