3 Fehler, die man als ambitionierter Kraftsportler unbedingt vermeiden sollte


Als ambitionierter Kraftsportler liegt es wahrscheinlich in deiner Natur, das Beste aus dir beziehungsweise das Beste aus jeder Situation herausholen zu wollen. Das ist mehr als nachvollziehbar und liegt gewiss nicht nur an den halbherzigen „No Pain No Gain“ Motivations Bildern in den sozialen Medien. Dein Drang kommt von innen heraus. Du willst WIRKLICH das Beste und auch wenn dich das ehrt und es absolut respektabel ist, so ist doch genau das schon für sich alleine die erste und eine der größten Gefahren schlechthin, mit denen du deine Erfolge aufs Spiel setzt. Warum? Weil gerade hoch ambitionierten Sportlern wie dir dann gerne die folgenden Fehler passieren!

Fehler 1: Du möchtest alles perfekt machen

Klar, das möchte jeder, doch es ist leider nicht immer möglich, denn wir leben nicht in einer perfekten Welt. Wir können nicht unser ganzes Leben auf den Sport ausrichten und selbst wenn wir es könnten, würden wir wahrscheinlich an uns selbst scheitern. Das Problem mit Perfektion liegt vor allem darin, dass wir früher oder später daran zerbrechen. Das kennst du mit Sicherheit auch, wenn du in den sozialen Netzwerken unterwegs bist. Personen aus der Fitness Szene, die vielleicht jahrelang einen scheinbar perfekten „Aesthetic Lifestyle“ gelebt haben, sind plötzlich weit weg von ihrer Topform oder haben den Sport komplett aufgegeben und widmen sich auf einmal ganz anderen Dingen, weil sie dem eigenen Druck und dem Druck von außen nicht mehr standhalten konnten.

Es kann aber nicht die Lösung sein, vom einen Extrem ins andere zu fallen. Die Lösung ist eine ganz andere: Vergiss Perfektion und arbeite für Progression! Das ist es, worum es einzig und alleine geht. Regelmäßige Schritte nach vorne zu machen und sich nicht abbringen zu lassen. Auch dann nicht, wenn es mal nicht läuft, wie man sich es gedacht oder erhofft hat, denn das gehört zum Leben dazu. Man sollte auch nicht versuchen, solche Situationen zu meiden, sondern lernen mit ihnen umzugehen!

Fehler 2: Overtraining und Undereating

Man sollte stets darauf achten, nicht zu viel zu trainieren beziehungsweise nicht zu wenig zu essen.

Ein Fehler, auf den man bei sehr vielen Sportlern förmlich warten kann, wenn das neue Jahr anbricht. Man startet in die Diät und kürzt die Kalorien gleich ordentlich oder startet mit einem kleinen Kickstart in die Diät. Dabei vergisst man dann aber, aus diesem Kickstart auch wieder ein moderates Vorgehen werden zu lassen. Mit dem Ergebnis einer extremen Crash Diät über einen viel zu langen Zeitraum. Gleichzeitig kommen noch Unmengen an Training hinzu. Am besten noch mehr als während der Aufbauphase und das obwohl man viel weniger Kalorien zur Verfügung hat. Ebenfalls nur eine mäßig gute Idee. All das endet meist im Frust, denn der Heißhunger lässt nicht lange auf sich warten und das nächste Fressgelage sowieso nicht. Daraus entsteht ein schlechtes Gewissen, woraufhin man umso härter diätet. Vielleicht verliert man sogar Muskeln, bekommt wieder diese Heißhungerattacken und fällt erneut einem Fressgelage zum Opfer. Nach etlichen dieser Zyklen sieht man schlechter aus als zuvor.

Weniger Muskeln durch die Hardcore Diät Phasen, mehr Fett durch die Fressgelage, die das Kaloriendefizit der Crash Diät Tage zunichte gemacht haben. Lass das! Wenn du wirklichen Diäterfolg möchtest, dann bring‘ Zeit, Geduld und Kontinuität mit, Punkt!

Fehler 3: In jedem Training stärker werden wollen

Kennst du die Trainingssysteme oder auch Trainer, die einfach ganz salopp sagen, man solle in jedem Workout ein wenig mehr Gewicht auflegen oder eine Wiederholung mehr machen als in der Einheit zuvor? Ja? Herzlichen Glückwunsch. Dieser Ansatz mag zwar für Anfänger funktionieren, wenn du jedoch schon fortgeschritten bist, bleibt das wahrscheinlich ein Wunschtraum. Es ist nämlich praktisch ausgeschlossen, in jeder Trainingseinheit stärker zu werden. Nicht einmal wirklich erwünscht ist es, dass dies geschieht, denn dann lässt man in jedem Fall Potential auf der Strecke. Man reizt sich nicht vollständig aus.

Das ist beispielsweise der Sinn einer Periodisierung; Sich an den Rand des Übertrainings zu bringen oder sogar leicht zu overreachen, um dann einen Deload einzulegen und sich zu erholen. Anstatt von Einheit zu Einheit besser zu werden, geht es nur darum, von Zyklus zu Zyklus stärker zu sein. Das ist dann die wahre Progression!

Fazit

Es gibt viele Fehler, die man als Liebhaber des Eisensports begehen kann. Gerade die obigen sind allerdings drei der häufigsten: Perfektionismus, Ungeduld und Übermotivation. Vermeide diese Dinge unbedingt, wenn du kontinuierlich besser werden und dein Ziel erreichen willst!


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