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4 Dinge, die wir von CrossFittern lernen können!


CrossFit ist ein Sport, der definitiv stark polarisiert und das teilweise auch zurecht, denn was dort gelegentlich zu sehen ist, verschlägt einem fast die Sprache. Häufig werden vollkommen unerfahrene Personen mit einer ganzen Menge unterschiedlicher und vor allem komplexer Übungen konfrontiert. Als wäre dem noch nicht genug, geschieht dies zudem oft unter Zeitdruck und Ermüdung. Natürlich werden jetzt einige CrossFit Coaches aufschreien und darauf verweisen, dass dies immer im Ermessen der jeweiligen Boxen und Trainer geschieht. Fakt ist jedoch, dass dieser Wettkampfgedanke fundamentaler Bestandteil des CrossFit Konzeptes ist. Für erfahrene Athleten ist dies zwar absolut in Ordnung, für Hobby Sportler jedoch potentiell gefährlich. Allerdings gibt es durchaus Dinge, die wir von CrossFittern lernen können!

Punkt 1: Frauen und Gewichte

Bisher hat es kaum ein anderer Sport besser geschafft als CrossFit, Frauen an das Gewichtstraining heranzuführen. Damit ist jedoch nicht das typische “Bauch, Beine, Po” Training gemeint, vielmehr ist die Rede von schweren Kniebeugen, Deadlifts im Maximalkraftbereich, Schulterdrücken und sogar olympischem Gewichtheben. Diese neue “Trend Sportart” hat es geschafft, mit den alten Mythen aufzuräumen und immer mehr Damen dazu zu bringen, effektiv und vor allem intensiv an der eigenen körperlichen Leistung zu feilen. Die Athletinnen, die neben Disziplin und Ehrgeiz auch Wert auf korrekte Technik legen, werden daher nicht nur mit einem fitten Erscheinungsbild, sondern auch mit langfristiger Gesundheit und Beweglichkeit belohnt!

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Punkt 2: Funktionelle Bewegungen

Anders als im Bodybuilding gibt es im CrossFit keine Maschinen. Wer athletisch leistungsfähiger werden und zudem seine volle Bewegungsfähigkeit aufrechterhalten möchte, kommt um funktionelle Disziplinen nicht herum und es ist ohne Zweifel nichts funktioneller als mit dem eigenen Körpergewicht und freien, ungeführten Gewichten zu arbeiten, die eine Isolation einzelner Muskeln nicht zulassen. Nicht umsonst ist einer der Slogans, den man immer wieder aus dem CrossFit Lager hört, dass keine Muskeln, sondern Bewegungen trainiert werden, Definitiv ein Ansatz, den man sich zu Herzen nehmen könnte.


Punkt 3: Raus aus der Komfortzone

So etwas wie „Halbgas“ gibt es beim CrossFit nicht, denn hier zählt nur „ganz oder gar nicht“. Das verdeutlicht auch die offizielle Definition dieser Sportart: Variierende funktionelle Bewegungen unter hoher Intensität! Hier gibt es keine Smartphones während des Trainings, keine Modenschau im Freihantelbereich und keine Telefonate auf der Trainingsfläche. Während des Workouts reißt man sich buchstäblich den Hintern auf und macht sich über die Zeit danach keinerlei Gedanken. Das ist eine Einstellung, die leider in der neuen Fitnesskultur häufig verloren gegangen ist. CrossFit bringt diese Mentalität jedoch zurück!

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Punkt 4: CrossFit hat Hanteltraining wieder populär gemacht

Das Training mit der Langhantel und auch Powerlifting und Gewichtheben waren innerhalb der Szene zunehmend seltener zu finden – bis CrossFit kam. Plötzlich war es wieder in Mode, schwere Grundübungen zu machen, explosiv und vor allem an der körperlichen Belastungsgrenze zu trainieren. Was vorher allenfalls ambitionierte Bodybuilder im Gym getan haben, ist nun wieder en vogue! Viele Sportler suchen sich mittlerweile ihre Trainingsstätte danach aus, wie viel freies Gewicht vorhanden ist und ob ein Rack zur Verfügung steht oder nicht. Die Gyms haben diesen Trend erkannt und entsprechend schnell reagiert. Inzwischen findet man immer häufiger sogar günstige Fitnessketten, die zwei, drei oder sogar mehr Power Racks bereitstellen und sogar einen separaten Bereich für das funktionale Training integriert haben. Diese positive Entwicklung ist zumindest zum Teil auch dem aktuellen CrossFit Hype zu verdanken!

Neben all den Klischees, die rund um das CrossFit kursieren, gibt es viele lobenswerte Aspekte, die sich jeder Sportler zu Herzen nehmen sollte. Ganz egal, ob man sich als Fan dieser neuen “Trend Sportart” bezeichnen mag oder nicht, an den hier erwähnten Punkten sollte es nur wenig zu meckern geben!

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