Minimalisten Lifestyle – Wie du aus minimalen Mitteln maximalen Erfolg machst!


Was bedeutet es, einen „Minimalisten Lifestyle“ zu leben? Ganz einfach: man bricht alles aufs absolut Notwendigste herunter und konzentriert und fokussiert sich genau darauf. Nicht mehr und nicht weniger. Anstatt alles zu hinterfragen, erarbeitet man sich Eckpfeiler, an denen man sich entlang hangelt und dadurch erfolgreich wird. Man könnte also sagen, minimalistisch in seinen Entscheidungen zu sein ist das genaue Gegenteil davon, alles überzuanalysieren und auf die Goldwaage zu legen. Genau an diesem unglaublichen Perfektionismus scheitern viele Sportler und dem wollen wir entgegenwirken!

Progression statt Perfektion

Das sollte ganz oben auf deiner Agenda stehen. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Du musst lediglich Fortschritte verzeichnen. Während deinem Minimalisten Lifestyle konzentrierst du dich nicht darauf, ob du einzelne Dinge nicht doch noch besser oder „perfekt“ hättest machen können. Du konzentrierst dich darauf, ob dein Vorgehen so wie es war zu positiven Ergebnissen geführt hat.

Nehmen wir deine Diät als Beispiel: Du kannst natürlich versuchen, alles zu perfektionieren. Nach den besten Details der zur Verfügung stehenden Wissenschaft. Oder du kannst dir eingestehen, dass das nicht geklappt hat, du aber trotzdem ein Kilogramm leichter bist als in der Woche zuvor.

Anstatt zu versuchen, etwas Funktionierendes noch besser zu machen, solltest du dich auf die weiteren Progressionen konzentrieren, denn schnell kann so etwas auch nach hinten losgehen. Vielleicht bist du ja gerade deshalb besser geworden, weil du nicht alles perfekt gemacht hast? Könnte es sein, dass Perfektion dazu führt, die Dinge für dich nur unpraktischer und schwieriger umsetzbar zu machen? Könnte definitiv sein. Konzentriere dich demnach auf die kleinstmöglichen Änderungen, die du vornehmen musst, um Erfolg zu haben und Fortschritte zu machen.

Beschränke dich im Training aufs Wesentliche

Gerade in einer Diät sollte man sein Workout immer auf die wesentlichstes Elemente begrenzen.

Das ist in allen Belangen gemeint. Mach‘ nur so viel, wie du benötigst, um Fortschritte zu machen. In der Trainingssteuerung spricht man von der „Minimum Effective Dose“. Klar, du könntest mehr machen und vielleicht minimal mehr erreichen, aber denke stets an die Pareto Regel. 80 Prozent der Ergebnisse sind mit 20 Prozent Aufwand zu erreichen. Für die letzten 20 Prozent sind 80 Prozent des Aufwands notwendig.

Ein solches Vorgehen lohnt sich leider überhaupt nicht und kann speziell während der Diät zu Problemen führen. Wer nämlich mehr trainiert, bekommt zwangsläufig auch mehr Hunger und Appetit und wird stärker ermüdet sein. Das führt dann häufig dazu, dass man seine Diät nicht mehr zu 100 Prozent im Griff hat, vielleicht sogar einer Fressattacke zum Opfer fällt oder sogar regelmäßige Cheat Days braucht. Solche Binges resultieren schnell darin, dass das erzeugte Kaloriendefizit wieder kompensiert wird. Der 80-prozentige Mehraufwand, der betrieben wurde, um 20 Prozent Mehreffekt zu erreichen, wird dann ebenso zügig wiederkompensiert. Das Ergebnis: mehrere Tage mit 80 Prozent  Mehraufwand werden durch den Binge zerstört beziehungsweise man muss mehrere Tage 80 Prozent Mehraufwand in die Ergebnisse stecken und durch den Binge und die Cheat Days bekommt man seine 20-prozentige Belohnung nicht.

Das Training mit der Minimum Effective Dose hilft dir demzufolge, deinen Hunger und deinen Appetit zu kontrollieren und kann somit indirekt sogar effektiver sein!

Keine unnütze Übungsauswahl

Worum geht es eigentlich beim Krafttraining? Es geht darum, möglichst einen Trainingsreiz zu setzen, der zu Anpassungen führt. Mit dem Training der Minimum Effective Dose ist dies möglich. Jetzt müssen wir uns nur noch auf die richtigen Übungen für beschränken. Breite Schultern, V-Form, gute Brust, starker Trizeps, Sixpack und definierte Beine. Das bedeutet übersetzt: Seitheben, Schrägbankdrücken, Trizepsdrücken, Chin Ups, Kniebeugen und Wadenheben. Darum sollte sich bei dir alles drehen. In diesen Übungen geht es darum, stetig besser zu werden. Alles, was du zusätzlich machst, sollte nur dazu dienen, in den besagten Disziplinen besser zu werden. Wenn es nicht dazu führt, wird es eiskalt rausgeschmissen. So einfach ist der Minimalisten Lifestyle.

Fazit

Orientiere dich nicht immer daran, was du alles noch zusätzlich machen und wie du alles perfektionieren könntest. Das ist Overanalyzing vom feinsten. Versuche zu evaluieren, wie du in den grundlegenden Belangen für deine Zielsetzung Progression erzielen kannst. Das muss dein großes und übergeordnetes Ziel sein!

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