Warum die Schulter besser auf höhere Wiederholungsbereiche anspricht


Grundsätzlich ist es so, dass eigentlich jeder immer vorgibt, selbst ganz genau zu wissen, wie man eine spezifische Körperpartie für maximalen Muskelaufbau trainieren müsse. Die Schulter ist da definitiv keine Ausnahme, doch gerade hier zeigt sich oftmals, dass einige Ansätze diverser Personen nicht wirklich zu funktionieren scheinen, denn nur die wenigsten können richtige Kanonenkugeln vorweisen. Dabei ist es genau dieser Look, der zur allgemeinen Verbreiterung beiträgt und eine vermeintlich ausladende Taille deutlich schmaler erscheinen lässt. Was viele Trainierende im Bezug auf das Schultertraining vernachlässigen beziehungsweise auch häufig einfach nicht einsehen wollen, klären wir im folgenden Beitrag!

Die Schultern benötigen metabolische Belastung, um zu wachsen

Ob man es nun glauben mag oder nicht, die Schultern sprechen für gewöhnlich nicht allzu gut auf schwere Gewichte an. Das liegt unter anderem daran, dass die Muskulatur in diesem Bereich zu weiten Teilen aus roten beziehungsweise langsam zuckenden Muskelfasern besteht. Daraus wiederum lässt sich ableiten, dass die meisten Personen wohl mit zwölf bis 20 Wiederholungen pro Satz wohl besser Ergebnisse erzielen.

Höhere Wiederholungsbereiche funktionieren nahezu für jeden Studiogänger, da die externe Last (Arbeitsgewicht), die auf das Schultergelenk wirkt, zwangsläufig reduziert werden muss und sich damit auch die insgesamt angehäufte Beanspruchung des Gelenks mit der Zeit verringert. Weniger Gewicht bedeutet logischerweise weniger Stress für das Gelenk. Dieses Wissen darf aber natürlich nicht als Ausrede herangezogen werden, um im Schultertraining den Fuß vom Gas zu nehmen und nur noch leicht zu trainieren, ohne sich selbst zu fordern.

Möchte man sowohl Kraft als auch Muskelmasse in der Schulter aufbauen, ist es nicht nur notwendig, sich in den fundamentalen Übungen progressiv zu steigern, sondern dabei auch gleichzeitig einen gut spürbaren Pump in der Zielmuskulatur zu erzeugen. 


Da die Muskulatur im Bereich der Schulter vorwiegend aus langsam zuckenden Muskelfasern besteht, spricht sie deutlich besser auf höhere Wiederholungsbereiche an.


Mehr Wiederholungen, mehr Sätze, weniger Pause

Es gibt einige Schlüsselmethoden, die sich extrem gut für Wachstum eignen und die metabolische Belastung im Bereich der Schulter erhöhen können!

Die drei einfachsten Tipps lauten wie folgt:

  • Die Wiederholungen pro Satz auf über 20 erhöhen und dadurch den Muskel mit Blut vollpumpen.
  • Insgesamt mehr Sätze ausführen. Statt es bei drei Sätzen zu belassen, wie man es nicht selten in den Gyms dieser Welt sieht, können es gerne einmal vier, fünf oder sechs sein.
  • Die Pausenzeiten zwischen den Sätzen auf nur 20 bis 40 Sekunden reduzieren.

Die obigen Tipps lassen sich generell auf alle Schulterübungen übertragen. Egal, für welche man sich entscheidet, man wird sein Training dadurch in jedem Fall pumplastiger gestalten. Wer allerdings seit geraumer Zeit keine Fortschritte im Bereich der Schulter mehr feststellen kann und insbesondere für optische Ergebnisse trainiert, kann diese Herangehensweise gut und gerne für ein paar Wochen in seinen Plan implementieren, um daraufhin zu überprüfen, wie die Resultate ausgefallen sind!


Quelle: t-nation.com/training/tip-heres-why-you-have-puny-shoulders

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